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I'm back...

  • Autorenbild: Carolin Thanner
    Carolin Thanner
  • 7. Aug. 2021
  • 2 Min. Lesezeit

... ja genau - ich bin zurück! Aber wo war ich denn? Hab ich mich versteckt? Nein - es ist einfach nur ein kleines Wunder passiert! Aber hierzu muss ich etwas weiter ausholen.


Im berühmten Coronajahr wurde es bekanntermaßen im Allgemeinen sehr still um die Eventbranche. Nicht nur, dass alle Auftritte abgesagt, Hochzeiten verschoben, Gesang in Kirchen verboten wurde... Auch neue Wortkreationen wie "harter Lock-Down", "YouTube-Yoga" oder "Coronasoforthilfebonus" wurden ins Leben gerufen. Weitere Wortkreationen findet ihr HIER.


So weit so gut. Mein Mann (ebenfalls Musiker einer Hochzeits- und Galaband) und ich hatten im 1. Lockdown plötzlich ganz viel Zeit füreinander. Zum Vergleich: Während einer normalen Saison stehen uns ca. 9 gemeinsame Wochenenden zur Verfügung. Nicht viel, wenn man bedenkt, wieviele Wochenenden üblicherweise ein ganzes Jahr hat. Was tut man also, wenn man plötzlich so viel Zeit zusammen verbringt? Uns erging es zum Glück so, dass wir uns neu kennengelernt und irgendwie auch neu ineinander verliebt haben. Wir schätzten die Zwangspause sehr und auch an die AHA-Regelungen haben wir uns kein Stück gehalten. Zum Glück - denn daraus entstand unser kleines Coronaprojekt, welches im März 2021 das Licht der Welt erblickte.


Als wir von der Schwangerschaft erfuhren, war es für mich klar, eine musikalische Pause einzulegen. Ich wollte das Mamawerden und Mamasein genießen. Was ich auch tat. Meine letzten Auftritte im November 2020 waren zum einen traurige Ereignisse wie Beerdigungen im Bibertal, aber auch eine wunderschöne Hochzeit in einer kleinen, sehr schick geschmückten, gut eingeheizten Hütte am Ortsrand von Leipheim. Einen schöneren Eintritt in die Babypause hätte ich mir nicht vorstellen können!


Als im März 2021 dann unser Joshua zur Welt kam, wich das Wasser aus meinem Körper und meine Stimme hatte wieder Platz sich zu entwickeln. Mit Training und Atemtechnik bin ich langsam wieder an meinem Niveau angekommen. Mein Ziel war es, bis Juli 2021 stimmlich wieder so fit zu sein, dass ich Herzen berühre. Aus Juli wurde Juni, dass ich meine Tätigkeit als Sängerin wieder aufnehmen darf. Es wurde mir die ehrenvolle Aufgabe zugetragen, eine Trauerfeier musikalisch zu untermalen. Nach meiner Pause wurde mir mit dieser Anfrage erneut aber deutlicher bewusst, wie wichtig und tiefgreifend die Musik ist. Wir Sängerinnen stellen uns nicht nur hin und trällern ein paar Liedchen - NEIN! Wir bewirken mit unserer Musik so viel mehr! Wir sind Wegbegleiter, Muntermacher, Seelentröster, Tränenverursacher, Gänsehautschöpfer, Romantikmacher und noch so viel mehr in einer Person - und deshalb bin ich unsagbar happy sagen zu können: "I'm back!"


 
 
 

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7 Kommentare


Mitchel
Mitchel
26. Juni

Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Beitrag! Ich habe wirklich viel Neues gelernt, besonders was die Hintergründe und die Entwicklung von "I'm back" angeht. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich solche Projekte formen. Ich bin ehrlich gesagt sehr gespannt, wie es damit weitergeht und welche Wendungen es noch nehmen wird. Es gibt so viel Potenzial, das noch nicht ausgeschöpft ist. Ich muss das unbedingt jemandem zeigen, der sich auch für solche Themen interessiert, denn ich glaube, er wird davon genauso begeistert sein wie ich. Mich würde auch brennend interessieren, was ihr anderen Leser dazu denkt. Gerade jetzt, wo ich noch einmal darüber nachdenke, eröffnet sich eine wirklich spannende Sichtweise auf "I'm back", die ich vorher so nicht bedacht hatte. Eure…


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Erik Streeter
Erik Streeter
21. Juni

Hallo! Dein Beitrag zu "I'm back" hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Genau meine Meinung, was du da schreibst. Ich bin auch sehr gespannt, wie sich das Thema weiterentwickelt, gerade weil es so viele Facetten hat, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht sieht. Mir ist auch aufgefallen, dass "I'm back" meiner Meinung nach viel mehr Anerkennung verdient. Es ist so ein starkes Signal, und es ist schade, dass es nicht öfter die Aufmerksamkeit bekommt, die es eigentlich hätte. Vielen Dank fürs Teilen deiner Gedanken dazu, das weiß ich wirklich zu schätzen. Ich kann auch bestätigen, dass die Mechanismen, die du beschreibst, tatsächlich so funktionieren. Manchmal muss man sich wirklich tief mit solchen Dingen auseinandersetzen, um das volle…


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Seth
Seth
21. Juni

Das ist wirklich ein starker Inhalt zum Thema "I'm back". Zuerst war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch, als ich den Titel gelesen habe, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Argumentation überzeugt. Es wirft wirklich viele spannende Fragen auf, über die ich jetzt nachdenke. Besonders der Punkt, wo Sie sagen, dass man auch bei "I'm back" weiterdenken muss, hat bei mir Anklang gefunden. Das sehe ich ganz genauso, man sollte nicht vorschnell urteilen. Ich werde mir diesen Beitrag auf jeden Fall für später speichern, um ihn nochmals in Ruhe durchzugehen. Mich würde auch sehr interessieren, ob ein Folgeartikel zu "I'm back" geplant ist. Ich bin gespannt auf weitere Einblicke in dieses Thema.


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Angelina Romano
Angelina Romano
19. Juni

Hallo! Vielen Dank für diesen wirklich aufschlussreichen Beitrag. Ich bin gerade erst wieder auf den Blog aufmerksam geworden und muss sagen, dass dieser Artikel genau das Richtige ist, um wieder reinzukommen. Besonders gefallen hat mir die Art und Weise, wie Sie die verschiedenen Aspekte beleuchten. Das war ein wirklich solider Einstieg. Was Sie über die Rückkehr und das Gefühl, wieder präsent zu sein, schreiben, hat mich sehr angesprochen. Bei mir war das mit dem Wiedereinstieg in bestimmte Dinge ganz ähnlich. Manchmal braucht man einfach diesen Moment, um wieder voll da zu sein und Dinge anzupacken. Ihr Beitrag hat mir geholfen, das besser zu verstehen und zu artikulieren. Ich habe definitiv etwas Neues gelernt, und das ist ja immer das Schönste…


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Tyree
Tyree
18. Juni

Ich muss sagen, der Artikel hat mich sofort angesprochen, dieses "I'm back"-Gefühl kenne ich nur zu gut. Es ist faszinierend, wie sich dieses Gefühl im Laufe des Lebens immer wieder neu manifestiert. Was ich besonders wertvoll finde, ist die Idee, dass "I'm back" oft stark vom jeweiligen Kontext abhängt. Das regt wirklich zum Weiterdenken an. Wenn man sich die Mühe macht, diese Nuancen zu verstehen, erschließt sich eine ganz neue Tiefe. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich über eigene Situationen nachgedacht habe, in denen ich dieses Gefühl hatte – sei es nach einer beruflichen Auszeit oder nach einer persönlichen Herausforderung. Der Autor hat es wirklich auf den Punkt gebracht, besser hätte man diese komplexen Zustände kaum beschreiben können. Ich…


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